Rotwild im Morgennebel der Eifel

Eifel · Landkreis Ahrweiler

RotwildhegegemeinschaftBarweiler-Aremberg

Rotwild in der Eifel — gehegt, bewirtschaftet, verstanden.

Willkommen

Hege ist Haltung — nicht Verwaltung

Wir bewirtschaften das Rotwild unserer Region nachhaltig — im Einklang mit Forst, Landwirtschaft, Naturschutz und Jagd.

2008

Richtlinien Land RLP

2015

Neue HG-Struktur

2010

Novelle Landesjagdgesetz

K.d.ö.R.

Rechtsform

Lebensraum des Rotwildes in der Eifel

Zielsetzung und Aufgaben

Gesunder Bestand. Tragbare Schäden. Klare Regeln.

Grundlage sind die landesweiten Richtlinien zur Rotwildbewirtschaftung von 2008, 2015 an die neue Struktur der Hegegemeinschaften angepasst.

  • Ausgewogenes Geschlechterverhältnis
  • Natürliche Altersstruktur
  • Gute Verteilung im Lebensraum
  • Wildschäden auf tragbarem Niveau

Vier zentrale Handlungsfelder

Woran wir jeden Tag arbeiten

Anpassung der Wildbestände

Ein fortlaufender Prozess: ausgewogenes Geschlechterverhältnis, natürliche Altersstruktur, tragbare Wildschäden.

Lebensräume verbessern

Naturnaher Waldbau, Äsungsflächen, Niederwaldbewirtschaftung und Besucherlenkung statt Zerstückelung der Bezirke.

Rotwild als Leitwildart

Das Rotwild wird in waldbaulichen Planungen und Maßnahmen als Leitwildart anerkannt und berücksichtigt.

Angepasste Jagdstrategien

Bejagung am Lebensrhythmus des Rotwildes orientiert, Jagd auf Reh und Schwarzwild darauf synchronisiert.

Im Zentrum steht der Lebensraum: naturnaher Waldbau, Äsungsflächen, Besucherlenkung — statt weiterer Zerstückelung der Jagdbezirke.

Bejagung und Ruhe

Die Jagd folgt dem Lebensrhythmus des Rotwildes

Rotwild braucht Ruhe. Keine Schwarzwild-Kirrungen auf Äsungsflächen, nach dem Jahreswechsel möglichst Jagdruhe — der Stoffwechsel läuft dann auf Sparflamme.

Jede Störung führt zur Meidung der Äsungsflächen — und endet oft in Schälschäden.

Rotwild in der Dämmerung

Verantwortung liegt bei uns

Seit der Novelle des Landesjagdgesetzes 2010 planen die Hegegemeinschaften selbst — als Körperschaften des öffentlichen Rechts.

Eigene Abschusspläne

Früher Sache der Unteren Jagdbehörde — heute unsere.

Genehmigung vor Ort

Durch Jagdgenossenschaft, Gemeinde oder Eigenjagdbesitzer.

Schäden im Blick

Forstbehördliche Stellungnahmen fließen in die Festsetzung ein.

Ehrenamt

Getragen von Jägern, die langfristig denken.

Mitgliederbereich

Besatzung, Abschussplan und Streckenstatistik — digital geführt

Erfassung der Bestände je Revier, Soll-Ist-Vergleich der Abschusspläne und die vollständige Streckenstatistik mit Karte der Erlegungsorte — geschützt und nur für Mitglieder der Hegegemeinschaft.